Archiv der Kategorie ‘Aus der Praxis‘

Tammy erzählt… Mein Leben als Lesehund

Dienstag, den 24. Januar 2012

Schon mehrfach wurde hier im Lesebaum-Blog über Leseförderung mit “Lesehunden” berichtet. Heute gibt’s nun dazu einen Buchtipp.

Frau Grobholz, die seit Jahren an Schulen in München ehrenamtlich mit ihrem Lesehund aktiv ist, hat auf der Basis ihrer Erfahrungen einen kleinen Leitfaden für zukünftige Lesehund-Teams verfasst. Dieser ist beim Grin-Verlag als e-book oder gedruckt erhältlich. Durch Klicken auf das Bild gelangt man zum Grin-Verlag.

Lesebaum bei Lesehund in Bremen

Dienstag, den 20. Dezember 2011

Schon länger in München, seit Kurzem auch in Bremen: Leseförderung mit Hunden als Zuhörer.

Es freut mich, dass Lesebaum-Bücher sich auch hier wieder bewähren und ich wünsche den Lesehund-Teams in Bremen viel Erfolg!

Ein Bremer Fernsehsender hat eine Lesestunde aufgezeichnet.

center.tv - WESERZEIT, 20.9.2011, (Min. 3:56)
Auf den Hund gekommen
„Zuhause für Kinder“ startet neues Projekt am Weltkindertag

Zum Filmbericht.

Deutsch als Zweitsprache: Sogar Jugendliche lernen mit Lesebaum-Büchern!

Dienstag, den 27. Juli 2010

Der Lesebaum ist als Leselern-Buchprogramm natürlich für Kinder im Grundschulalter gedacht, aber vielleicht könnte man die Lesebaum-Bücher auch dazu verwenden, Jugendlichen beim Deutsch-Lernen zu helfen? Frau Kimberly Ann Grobholz von LeseHund München hat es ausprobiert und mir per E-Mail von ihren Erfahrungen berichtet:

„Ich hatte eine Gruppe von 6 neuen Jugendlichen: 2 Mädchen aus Burma und Thailand, 2 Jungs aus Somalia, einer aus Afghanistan und einer aus Irak. Alle erst seit einer Woche in Deutschland und voller Eifer, ihre neue Sprache zu lernen.“
Diesen Jugendlichen, 14 bis 17 Jahre alt, gab sie in der Förderstunde die Lesebaum-Bücher der Reihe „Erste Sätze“ (Ebene 1+). Zuerst war sie etwas besorgt gewesen, ob die Jugendlichen die Bücher vielleicht ablehnen würden, aber es kam ganz anders: „Sie waren absolut begeistert von den Geschichten, da sie auf so klare Weise verständlich waren - es war, ganz anders als ich erwartet habe, kein Hindernis, daß die Geschichten mehr für Kinder waren. Diese Aufmachung fanden sie eher niedlich und animierte sie sehr. Daß Floppy Tammy so ähnelt, war perfekt und hat viel Lachen und Freude ausgelöst.“ Zur Erläuterung: Der Hund Floppy ist eine Figur aus den Lesebaum-Geschichten, und Tammy ist Frau Grobholz‘ Hund, der sie beim Förderunterricht als „Lesehund“ begleitet.

Einige Tage später ein neuer kurzer Bericht: „Heute hatte ich wieder meine Migranten-Gruppe in der Hauptschule. Wir bekamen Zuwachs seit letzter Woche - ein Junge aus Bangladesch. 6 Kinder, 5 Nationen. Es hat allen großen Spaß gemacht (mich inklusiv), in den Heften wieder zu arbeiten. Jeder konnte wenigstens IRGENDEINE Antwort geben - alle gingen zufrieden zurück in ihre Klasse wo, ich glaube, sie gar nicht so viel Erfolg erleben, was traurig ist.“

Meine besten Wünsche, Frau Grobholz, für Ihre weitere Leseförder-Arbeit und den Jugendlichen viel Erfolg beim Deutsch-Lernen und viel Spaß mit Floppy und Co!

Ehrenamtliche Leseförderung mit dem Lesebaum

Montag, den 12. Juli 2010

“Die Lesehunde hören Lesebaum” lautete der Betreff einer E-Mail, die ich kürzlich aus München erhielt. Frau Kimberly Ann Grobholz, die mit ihrem Hund Tammy bei LeseHund München aktiv ist, hatte nämlich erstmals in ihren ehrenamtlichen Leseförder-Stunden Lesebaum-Bücher ausprobiert. Sie war so zufrieden und begeistert, dass sie mir gleich berichtete, wie gut die Kinder mit den Büchern zurechtkämen und wie viel Spaß sie an den Geschichten hätten. Das freut mich natürlich sehr!

Gerade für die ehrenamtliche Leseförderung ist es ausgesprochen praktisch, dass der Lesebaum ein so systematisch aufgebautes Leselern-Buchprogramm ist. Die Kinder lesen einfach alle sechs Bücher einer Reihe (= gleicher Schwierigkeitsgrad), dann machen sie mit einer Buchreihe der nächsten Lese-Ebene weiter, die einen leicht höheren Schwierigkeitsgrad hat und auch wieder sechs Bücher (auf einigen Ebenen auch 12 Bücher) zum Üben bietet. So werden die Lesefertigkeiten kontinuierlich gesteigert.

Natürlich ist dieses System auch für die Lesehelfer praktisch. Folgen Sie der Farbkodierung und lassen Sie die Kinder einfach ein Buch nach dem anderen lesen. Sie haben keine Mühe mehr damit, geeignete Bücher zu suchen und zu kombinieren, sondern können sich ganz auf die Lese-Stunden konzentrieren!

Hier gibts Tipps für die Leseförder-Arbeit mit dem Lesebaum zum Herunterladen.

Bilderbuchkino begeistert Kinder und Lehrer

Sonntag, den 12. Oktober 2008

Wie stellt man es an, dass alle Kinder die Seiten des Lesebaum-Buchs sehen können, während sie die “Ausführliche Geschichte” vorgelesen bekommen? Bei einer kleinen Gruppe ist das kein Problem, da hat  jedes Kind oder immer zwei Kinder zusammen ein Buch zur Verfügung. Ist die Gruppe etwas größer, sitzen die Kinder im Kreis dicht um die Lehrerin herum und diese hält das Buch hoch oder zeigt es herum. Aber bei 25 Kindern ist das schwierig!

So kamen wir in der Fridtjof-Nansen-Grundschule in Hannover, mit der ich seit Jahren zusammenarbeite, auf die Idee, OHP-Folien zu erstellen und die betreffenden Buchseiten an die Wand zu projizieren. Das Lesebaum-Bilderbuchkino war geboren.

Und alle waren begeistert: Die Kinder fanden die Kino-Vorstellungen toll und die Lehrer waren begeistert, wie praktisch die OHP-Folien waren. Manchmal gingen sogar zwei Parallelklassen zusammen in den Musikraum, um eine “Kinovorstellung” zu besuchen und die beiden Lehrerinnen wechselten sich mit dem Vorlesen ab.

Mehr zum Vorlesen der “Ausführlichen Geschichte

Eine Vorstellung des Bilderbuchkinos zum Buch "Schau mal" (Ebene 1+ Erste Sätze)

Eine Vorstellung des Bilderbuchkinos zum Buch "Schau mal" (Ebene 1+ Erste Sätze)

Seit Kurzem ist nun die erste Lesebaum-Buchreihe als Bilderbuchkino auch in unserem Verlagsprogramm enthalten - damit noch mehr Lehrerinnen und Lehrer dieses praktische Hilfsmittel zur Verfügung haben.

HIer geht’s zum Bilderbuchkino

Leseförderung mit Hund

Sonntag, den 10. August 2008

Vorgestern hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit Frau Elke Junker, die tiergestützte Leseförderung in Schulen anbietet.

Was ist das genau?

Frau Junker arbeitet mit einer kleinen Gruppe von Kindern, mit denen sie das Lesen und Vorlesen übt. Die beiden Hunde, Lucky und Jimmy, kommen mit in die Lesegruppe und hören den Kindern beim Lesen zu. Das hilft den Kindern, sich beim Vorlesen zu entspannen und motiviert sie außergewöhnlich gut. Für alle Kinder ist es immer eine besondere Freude, den Hunden vorzulesen.

Mich freut natürlich, dass Frau Junker auch die Lesebaum-Bücher für ihre tierischen Einsätze verwendet. Besonders passend ist, dass die Lesebaum-Bücher mit Floppy ebenfalls einen lieben Hund als eine der wichtigen Figuren verwenden.

Frau Junker besucht Grund- und Förderschulen in Hannover und Umgebung.

Wer genaueres über sie und Ihre besondere Leseförderungsidee erfahren möchte, sollte einen Blick auf Ihre Homepage werfen.

Lesen mit Lucky & co

Lesebaum-Bücher im ANTOLIN-Programm

Mittwoch, den 9. April 2008

AntolinSind Ihre Klassen auch bei ANTOLIN dabei? Dann bringen den jungen Leseratten jetzt auch Lesebaum-Bücher wertvolle Punkte!

Seit dem 7. April sind im ANTOLIN-Programm nämlich auch zwei Bücher des Lesebaums zu finden und wir hoffen, dass es bald noch mehr sein werden. Hier der Link zur ANTOLIN-Startseite: www.antolin.de

Sprachförderung für Migrantenkinder und Lesespaß für alle

Samstag, den 29. März 2008

Nachtrag zum Bericht über die Sprachförderung für Migrantenkinder:

Die neuen Bücher wurden mit Freude aufgenommen. Die Kinder kamen sogar einen halbe Stunde früher in die Schule, um lesen zu dürfen. Auch die restlichen Klassenmitglieder, also die deutschen Kinder, sitzen jetzt mit roten Backen da und lesen.

Ihre Bücher sind der große Renner. Vielen Dank.

Liebe Grüße

Petra Sauter

Sprachförderung für Migrantenkinder

Samstag, den 29. März 2008

In Esslingen werden die Lesebaum-Bücher mit großem Erfolg in der Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache eingesetzt. Hier der Bericht:

Zu meiner Person und Funktion. Ich bin die Mentorin für die Schule der Sprachhilfe in Esslingen. Wir arbeiten nach dem Denkendorfer Modell. Dies bedeutet, dass wir Migrantenkinder mit Sprachproblemen unterstützen. Wir arbeiten halbehrenamtlich, an 4 Schulstunden in der Woche. Die Sprachförderung geben wir an den Schulen und haben auch immer Kontakt zu den Lehrern.
Zurzeit sind wir an 13 Schulen in Esslingen und betreuen ca. 800 Kinder. Meine Aufgabe ist es, die Damen und Herren in ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir betreuen die Kinder in Kleingruppen. Die Gruppengröße wurde vom Land Baden-Württemberg auf fünf bis acht Kindern festgelegt.

Ihre Buchreihen sind ein sehr hilfreiches Angebot für die Arbeit mit Migrantenkindern. Die Geschichten zeigen Situationen des alltäglichen Lebens von Kindern. Wie Sie auch in den Lesebaum-Informationstexten schreiben, können sich die Kinder gut mit den Hauptpersonen und ihren Erlebnissen identifizieren. Durch die Verwendung der helfenden Fragen kommen spontane (more…)

Lesebaum-Bücher im Vorschulalter

Donnerstag, den 6. März 2008

Eine Grundschul-Lehrerin aus Schottland empfiehlt die Lesebaum-Buchreihen der ersten Ebenen für Kinder im Vorschulalter:

 

I am a Scottish primary school teacher living in Germany. I used the Oxford reading tree (das englische Original des Lesebaums, Red.) in Scotland and was convinced that the format was interesting and motivating for small children.

I have bought the first 3 levels of Lesebaum books for my own children to learn to read in Germany. Although they attend a german kindergarten they will not start to read until they go to school at the age of 6-7. The earlier ORT books (ORT = Oxford Reading Tree, Red.) and respectively the very first Lesebaum books (…) are ideal pre-readers for interested children to (more…)