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Für Eltern: Der Lesebaum zu Hause

 
Inhaltsübersicht
  1. Für welche Kinder ist der Lesebaum geeignet?
  2. Lesen lernen und Lesen lieben lernen durch Bücherlesen
  3. Wie kann das Lesebaum-Programm zu Hause sinnvoll eingesetzt werden?

 

1. Für welche Kinder ist der Lesebaum geeignet?

Die Lesebaum-Bücher sind für alle Kinder geeignet, die gerade lesen lernen oder vor Kurzem lesen gelernt haben: Kinder an Grundschulen und Kinder an Sonder- bzw. Förderschulen, hochbegabte Kinder und langsame Lerner, Kinder mit deutscher Muttersprache und Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen, sprachgewandte Schüler/innen und solche mit sprachlichen Defiziten.

Sie alle werden von den Lesebaum-Büchern profitieren, da sich die Materialien flexibel an unterschiedliches Können und unterschiedliches Lerntempo anpassen lassen.

 

2. Lesen lernen und Lesen lieben lernen durch Bücherlesen

  • Die Bücher des Lesebaums locken die Kinder zum Lesen und vermitteln ihnen Lesefreude.
    Durch die ansprechenden farbigen Zeichnungen und die spannend erzählten humorvollen Geschichten haben die Kinder Freude am Lesen und eine starke Motivation, Lesen zu lernen und Bücher zu lesen.
  • Die Kinder haben von Anfang an Erfolgserlebnisse beim Lesenlernen.
    Sie erfahren, wie gut es ist lesen zu können. Sie wollen mehr lernen, um mehr Bücher lesen zu können.
  • Der Lesebaum fördert bedeutungsorientiertes, sinnverstehendes Lesen.
    Die Bücher enthalten sinnvollen Text mit klarer Bedeutung. Diese erschließt sich sowohl durch das Textganze der Geschichte als auch durch den engen Bezug zwischen Bildern und Text.
  • Der Lesebaum bietet allgemeine Sprachförderung.
    Sowohl durch die Bücher als auch durch begleitende Übungen, die auch vielfältige Gesprächsanlässe bieten, wird der Wortschatz erweitert und werden Sprachmuster eingeübt.
  • Die Kinder haben gute Chancen, Bücherleser zu werden.
    Das Lesebaum-Programm vermittelt den Kindern, dass Lesen Spaß macht, es gewöhnt sie an das Lesen von Büchern, vermittelt nebenbei bücherbezogenes Wissen, und es macht die Kinder mit der typischen Buchsprache vertraut, indem es in den Texten konsequent die einfache Vergangenheit (Präteritum) verwendet.

 

3. Wie kann das Lesebaum-Programm zu Hause sinnvoll eingesetzt werden?

Das Lesebaum-Programm ist sehr gut dafür geeignet, Ihr Kind ergänzend zum Schulunterricht beim Lesenlernen und in der Entwicklung seiner sprachlichen Fähigkeiten zu unterstützen.

Die Bücher des Lesebaums stellen Ihnen attraktives „Lesefutter“ für Ihr Kind zur Verfügung, mit dem es systematisch lernt und übt, ohne es zu bemerken.

Wählen Sie die Buchreihe, die der aktuellen Lesefähigkeit ihres Kindes entspricht. Geben Sie Ihrem Kind das erste Buch der betreffenden Reihe und machen Sie es auf die Geschichte neugierig, indem sie gemeinsam das Titelbild anschauen und überlegen, worum es in der Geschichte wohl gehen wird. Lassen Sie Ihr Kind, wenn es möchte, zunächst das ganze Buch anschauen und die Geschichte anhand der Bilder erfassen.

Danach gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder liest Ihr Kind das betreffende Buch gleich selbst oder Sie lesen ihm zur Vorbereitung die zu dem betreffenden Buch gehörende „Ausführliche Geschichte“ vor.

  • Ihr Kind liest gleich selbst
    Falls Ihr Kind bereits recht gut lesen kann, möchte es die Geschichte im Buch wahrscheinlich gleich selbst lesen bzw. sie Ihnen vorlesen.

    Papa und Kipper lesenTipps: Das Wichtigste ist am Anfang, dass das Kind Vergnügen am Lesen und Erfolgserlebnisse hat.
    Bestätigen Sie richtig Gelesenes, helfen Sie bei Schwierigkeiten weiter, loben Sie Fortschritte.
    Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind am Anfang Wörter noch nicht anhand der Buchstaben, sondern anhand der Abbildung herausbekommt! Der enge Bezug zwischen Text und Bild soll den Kindern v.a. in der ersten Lernphase dabei helfen, den Text zu verstehen. Nach und nach wird diese Hilfe immer weniger in Anspruch genommen.
    Sprechen Sie mit Ihrem Kind über einzelne interessante oder lustige Szenen, stellen Sie eventuell Fragen, um sein Verständnis zu vertiefen, seine Fantasie und sein Nachdenken über die Geschichte anzuregen.
     
  • Sie lesen zuerst die „Ausführliche Geschichte“ vor, danach liest Ihr Kind selbst
    Zu jedem Lesebaum-Buch gibt es eine ausführliche Textfassung zum Vorlesen, die Sie in den „Unterrichtstipps“ zur jeweiligen Buchreihe finden. Diese Vorlesegeschichte schmückt den im Buch enthaltenen Text gewissermaßen aus und lässt die Geschichte dadurch noch lebendiger werden.
    Während Ihr Kind sein Buch vor sich liegen hat, lesen Sie ihm die „Ausführliche Geschichte“ des betreffenden Buchs vor.
    In die Vorlesegeschichte ist der Text des jeweiligen Buchs in genau derselben Formulierung eingearbeitet und durch Fettdruck hervorgehoben. So können Sie beim Vorlesen auch auf den Text des Buchs zeigen. Zusätzlich zum Vorlesetext enthalten die Geschichten zu jeder Seite bzw. Doppelseite einige Fragen, die den Kindern helfen, die Geschichte zu verstehen und die zum Gespräch anregen. (Zur Leseprobe Ausführliche Geschichte Ebene 1+)
    Nach dem Vorlesen wird Ihr Kind vermutlich Lust haben, das Buch selbst zu lesen, d.h. es Ihnen vorzulesen. Manche Kinder sind von ihrem Erfolg so angetan, dass sie die Geschichte immer wieder vorlesen wollen.

    Tipps: Das Wichtigste ist am Anfang, dass das Kind Vergnügen am Lesen und Erfolgserlebnisse hat.
    Bestätigen Sie richtig Gelesenes, helfen Sie bei Schwierigkeiten weiter, loben Sie Fortschritte.
    Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind am Anfang Wörter noch nicht anhand der Buchstaben, sondern anhand der Abbildung herausbekommt oder weil es sich an die Formulierung aus der Vorlesegeschichte erinnert! Sowohl die Unterstützung durch die Bilder als auch die Vorbereitung des Lesens durch die Ausführliche Geschichte sollen den Kindern dabei helfen, den Text zu verstehen. Mit der Zeit werden diese Hilfen immer weniger benötigt.
     
  • Üben mit den Arbeitsheften
    Wenn Ihr Kind Freude an „Rätselaufgaben“ hat, wird es vermutlich auch gern die Aufgaben im Arbeitsheft bearbeiten, das zu jeder der Leseebenen zur Verfügung steht.
    In den beiden ersten Arbeitsheften geht es noch nicht um Leseaufgaben, sondern darum, Fertigkeiten zu trainieren, die zum Lesen gebraucht werden, z.B. genau hinzuschauen, die richtige Reihenfolge zu erkennen etc. Das Arbeitsheft der Ebene 2 enthält Aufgaben mit Text. Ab Ebene 3 bezieht sich das Arbeitsheft immer auf die Bücher der jeweils ersten Buchreihe der betreffenden Ebene und enthält vielerlei Leseaufgaben.

Damit Sie sich selbst einen Eindruck von den Lesebaum-Materialien verschaffen können, zeigen wir Ihnen im Bereich Leseproben ein komplettes Lesebilderbuch von jeder Leseebene.
Zu jedem dieser Bücher finden Sie dort außerdem einen Auszug aus der betreffenden „Ausführlichen Geschichte“ aus den Unterrichtstipps, und Sie können sich aus jedem der sechs Arbeitshefte einige Seiten ansehen.

Eine Übersicht darüber, wie Umfang und Schwierigkeitsgrad der Lesebaum-Bücher von einer Ebene zur nächsten zunehmen, erhalten Sie in kompakter Form anhand unserer Übersichtstabelle. So können Sie leicht herausfinden, welche Bücher für Ihr Kind als Einstieg am besten geeignet sind.

 

Dr. Ursula Rothenhöfer

Stand: 2008

 

 


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