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Lesen lernen.
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Was ist der Lesebaum?

 

Der Lesebaum ist ein Buchprogramm für den Deutschunterricht an Grund- und Förderschulen und zur allgemeinen Leseförderung. Als deutsche Ausgabe eines der beliebtesten und erfolgreichsten Leseprogramme der Welt, des Oxford Reading Tree“ aus dem Verlag Oxford University Press, macht der Lesebaum einen Weg des Lesenlernens möglich, der zwar in Deutschland neu, aber in britischen und internationalen Schulen seit vielen Jahren bestens bewährt ist.

Mit dem Lesebaum lernen Kinder lesen, indem sie von Anfang an komplette Bücher lesen. Diese Bücher sind speziell für den Zweck des Lesenlernens verfasst und ermöglichen Kindern Schritt für Schritt Erfolg beim Lesenlernen. Der Lesebaum folgt der ganzheitlichen Methode, bei der das sinnerfassende Lesen im Vordergrund steht. Der Gesamtzusammenhang der Geschichte des jeweiligen Buches und die Abbildungen sollen den Kindern besonders zu Beginn des Lesenlernens helfen, den Text zu verstehen und zu lesen.

  • Das Lesebaum-Programm ist systematisch aufgebaut, differenziert und flexibel. Nach dem Baukastenprinzip können die verschiedenen Teile ausgewählt und an die jeweiligen pädagogischen Erfordernisse angepasst werden. So wird differenzierter Unterricht und individuelle Förderung leichtgemacht.
  • Der Lesebaum gliedert sich in aufeinander aufbauende Lese-Ebenen, die den sich entwickelnden Lese- und Sprachfertigkeiten von Kindern im Grundschulalter entsprechen. Diese 10 Schwierigkeitsstufen decken zwei bis vier Lesejahre ab, abhängig von der Lerngeschwindigkeit des einzelnen Kindes und davon, wie viel Zeit pro Woche für den Leseunterricht zur Verfügung steht.
  • Jede Ebene umfasst:
    • sechs bzw. zwölf Bücher für die Kinder
    • Arbeitshefte mit vertiefenden Leseübungen
    • zu jeder Buchreihe der Ebenen 1 bis 5 einen Band „Unterrichtstipps“ für Lehrer/innen mit vielen Tipps und Anregungen. Außerdem enthalten die Unterrichtstipps zu jedem der betreffenden Kinder-Bücher eine ausführliche Textfassung zum Vorlesen.
  • Jeweils sechs Bücher bilden eine Buchreihe. Die sechs Bücher einer Reihe gehören zusammen, weil die sich wiederholenden Wörter oder Sätze auf die verschiedenen Bücher der Reihe verteilt sind, damit den Kindern vertraute Wörter in immer neuen Erzählzusammenhängen begegnen. So werden Erfolgserlebnisse ermöglicht und Langeweile oder Überdruss vermieden.
  • Die Bücher für die Kinder enthalten jeweils eine abgeschlossene Geschichte; alle Geschichten sind durch die Hauptfiguren – drei Geschwister, ihre Eltern und ihr Hund – miteinander verbunden.
    Der klare Aufbau der Geschichten macht den Kindern das Verstehen leicht, das zumeist überraschende und amüsante Ende fördert ihr Vergnügen am Lesen.
  • Die Geschichten im Lesebaum-Programm nehmen Bezug auf die Alltagswelt und Erfahrungen von Kindern im Grundschulalter.
    Ab der fünften Lesebene kommt ein „Zauberschlüssel“ ins Spiel, mit dem die Hauptfiguren fantastische Abenteuer erleben, die nicht nur spannend geschrieben sind und die Fantasie der Leser anregen, sondern auch eigenes kreatives Geschichten-Schreiben fördern.
  • In den Büchern besteht eine sehr enge Verbindung zwischen Zeichnung und Text. Dies unterstützt die Kinder besonders zu Beginn des Lesenlernens darin, die Bedeutung des Geschriebenen zu verstehen, Wörter wiederzuerkennen und Vermutungen anzustellen, was als Nächstes geschehen wird. Dadurch wird sinnverstehendes Lesen gefördert.
  • In den Geschichten wird eine natürlich klingende Sprache verwendet, die den Text authentisch macht und die als Vorbild für das eigene Sprechen dienen kann, insbesondere für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache.
    Ein großer Teil der verwendeten Wörter und Ausdrücke wird häufig wiederholt, jedoch ohne dass dies für die Kinder eintönig wird. Daneben gibt es sogenannte Kontextwörter, deren Bedeutung anhand der Zeichnungen erschlossen werden soll.
    Der Satzbau folgt dem Schema Subjekt-Prädikat-Objekt. Beides hilft den Kindern, die für flüssiges Lesen wichtige Fähigkeit zu entwickeln, vorauszuahnen, was als nächstes Wort kommen wird (Antizipieren). Von Leseebene zu Leseebene erhöht sich der Umfang an Wörtern und der Schwierigkeitsgrad der Sätze, so dass die Kinder ihren Wortschatz und ihre Lese- und Sprachfertigkeiten immer mehr ausweiten. Anfangs kommen Verben nur im Imperativ oder Präsens vor, ab Ebene 2 wird die einfache Vergangenheit (Präteritum) verwendet.
    Wie der Textumfang und Schwierigkeitsgrad von Ebene zu Ebene zunimmt, kann man gut anhand der Übersichtstabelle erkennen.

Lesebaum-Bücher locken Kinder zum Lesen. Durch die ansprechend gezeichneten und detailreichen Bilder und die spannend erzählten und humorvollen Geschichten haben die Kinder Freude am Lesen und eine starke Motivation, mehr zu lesen.
Das Lesebaum-Konzept ermöglicht den Kindern, Erfolg zu haben. Sie freuen sich, dass sie verstehen, was in ihrem Buch steht und sie sind stolz, dass sie schon „echte“ Bücher lesen können. Neugier, Lesefreude und Erfolgserlebnisse wirken zusammen und bilden den besten Antrieb fürs Lernen, den es gibt.
Die Leseanfänger erfahren, dass Lesen Spaß macht, sie gewöhnen sich an das Lesen von Büchern, erlangen nebenbei bücherbezogenes Wissen und werden durch die konsequente Verwendung der einfachen Vergangenheit Schritt für Schritt mit der typischen Buchsprache vertraut.

Und so haben alle Kinder gute Chancen, Bücherleser zu werden und zu bleiben.
 

Lesen lernen. Lesen lieben lernen. Lesebaum

Stand: 2013
 


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