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Interview mit Alex Brychta

 

Wie kamen Sie ganz am Anfang zum Oxford Reading Tree?
Bevor ich mit dem Oxford Reading Tree zu tun bekam, arbeitete ich für die Englisch-Abteilung von Oxford University Press. Dadurch traf ich den Redakteur Ron Heapy, dem ein Buch gut gefiel, das ich geschrieben und illustriert hatte. Er beschloss, es zu veröffentlichen. In diesem Buch kam eine Hauptperson namens Danny vor, die ziemlich genau so aussah wie jetzt Kipper im Oxford Reading Tree.

Als Rod Hunt versuchte, einen Zeichner zu finden, der Biff, Chip, Kipper und Ihre Freunde im Oxford Reading Tree zum Leben erwecken konnte, entdeckte er zufällig eine Ausgabe meines Buchs auf dem Schreibtisch seines Redakteurs. Er sah sofort, dass Danny genau so aussah, wie er sich Kipper vorgestellt hatte. Das führte dazu, dass ich gefragt wurde, ob ich vielleicht Lust hätte, die ersten Bücher des Oxford Reading Tree zu illustrieren.
Was sich seither alles getan hat!

Was war am Anfang Ihre Aufgabe?
Ursprünglich lautete meine Aufgabe, die Zeichnungen für sechs Bücher anzufertigen und die Hauptfiguren so zu erschaffen, wie Rod sie sich vorstellte.

Hätten Sie sich zu Beginn vorstellen können, dass die Sache einmal so erfolgreich sein würde?
Ich hatte nicht die geringste Vorstellung davon. Ich habe mich einfach gefreut, regelmäßig Arbeit zu haben, als immer wieder eine neue Buchreihe auf mich zukam.

Wie entscheiden Sie, was und wie Sie zeichnen?
Rod und ich planen das immer gemeinsam. Bereits zu Beginn unserer Zusammenarbeit hatten wir die gleiche Vorstellung davon, wie etwas aussehen sollte. Und wir hatten dasselbe Gefühl dafür, was „richtig“ war für die Bücher. In 99% aller Fälle kann ich genau das vorlegen, was Rod sucht, ohne dass dafür große Diskussionen nötig wären. 

Woher kamen die Hauptfiguren?
Wie ich bereits sagte, hatte ich in einem meiner ersten Bücher eine Hauptfigur namens Danny erfunden, die genau wie Kipper aussah. All die anderen Hauptfiguren entwickelten sich daraus. Ich brauchte ungefähr sechs Geschichten lang, um sie richtig hinzubekommen, danach haben sie sich kaum noch verändert.

Kann der Oxford Reading Tree noch wachsen?
Auf jeden Fall! Es gibt immer Bedarf für neue Geschichten, die Kindern beim Lesen helfen!

Was ist Ihrer Meinung nach der Grund dafür, dass der Oxford Reading Tree das beliebteste Leseprogramm Großbritanniens ist? Was hat er, was andere nicht haben?
Die Bücher sind anziehend und lustig und enthalten echt gute Geschichten – und das bedeutet, dass Kinder sie lesen wollen.
Der Humor, der sich sowohl im Text als auch in den Zeichnungen zeigt, spricht nicht nur Kinder an, auch Eltern und Lehrerinnen und Lehrer mögen ihn.

Was glauben Sie, wie sich der Reading Tree in den kommenden Jahren entwickeln wird?
Es wäre schön, wenn sich der Oxford Reading Tree auch weiterhin in andere Länder ausbreiten würde. Ich denke, dass die Zeichnungen und der Humor überall gut ankommen und kann eigentlich keinen Grund sehen, weshalb das Programm nicht woanders ebenso erfolgreich werden sollte.

Das Interview wurde uns freundlicherweise von Oxford University Press zur Verfügung gestellt.
Übersetzung freigegeben von OUP, Oktober 2006.

 

 

 


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